Zwischen 2004 und 2015 wurden an verschiedenen Standorten in Deutschland Verkaufsniederlassungen für das Unternehmen Viessmann errichtet. Die Konzeption folgte einem gestalterischen Prinzip, das von RSE+ entwickelt wurde.
Die ersten Objekte in Messkirch und Memmingen zeichneten sich durch eine schlichte und strukturierte Pfosten-Riegelfassade aus. Das markante Erscheinungsbild der Typologie der Niederlassungen in Koblenz und Düsseldorf wurde durch die Verschränkung zweier Baukörper geprägt. Die Fassaden bestehen aus einer Pfosten-Riegel-Verglasung, kombiniert mit Betonvorsatzschalen und horizontalen Sonnenschutzlamellen.
In den folgenden Jahren wurden sieben weitere Niederlassungen nach einer neuen Konzeption realisiert. Dabei kamen Holzelementfassaden zum Einsatz, die mit vorgehängten Dreischichtplatten aus Douglasie ausgeführt wurden. Die Pfosten und Riegel der Verglasungselemente sind innen holzsichtig, außen sind sie mit anthrazitfarbenen Aluminiumprofilen gestaltet. Die Standorte in Herford und Plattling erhielten eine DGNB-Gold-Zertifizierung; die weiteren Niederlassungen in Hamburg, Hannover, Saarpfalz, Dresden und Nürnberg folgten diesem Prinzip.
Die Innenarchitektur entspricht den CI-Gestaltungsrichtlinien des Unternehmens und wurde für jede Niederlassung detailliert geplant.
Auch für Niederlassungen in Österreich, der Schweiz und Frankreich wurde die architektonische Konzeption übernommen.