In den Jahren 1991 bis 1993 entstand das Ensemble aus Galeria und Empfangsgebäude mit der „Via Temporis“, die zusammen mit dem in 2008 erbauten Info- und Besucherzentrum die repräsentative Eingangssituation zum Werksgelände des Unternehmens Viessmann in Allendorf formieren.
Die Galerie mit Museum wurde als gläsernes, aufgeständertes Bauwerk geplant, und verbindet das Infozentrum mit dem Empfangsgebäude. Besucher erhalten zunächst Informationen zu aktuellen Produkten der Heiztechnik, durchlaufen das Museum, das die Geschichte des Unternehmens und das Wirken von Hans Viessmann zeigt, und können über die sogenannte „Via Temporis“ Einblicke in das große Produktionsgebäude nehmen.Der futuristisch anmutende Bau wurde mit ellipsenförmigem Querschnitt konstruiert. Das Tragwerk besteht aus zwei Fachwerkträgern, die an den Knotenpunkten des Ober- und Untergurts miteinander verbunden sind.
Das Empfangsgebäude ist mit einem transparenten Verbindungsbau „als gläserne Fuge“ an die Galeria angeschlossen. Auf 3 Etagen entstanden Schulungs- und Besprechungsräume sowie Flächen für die Unternehmensführung und den Verkauf. Die Fassade ist als Glasfassade mit vorgehängten Flucht- und Reinigungsbalkonen in verzinkter Stahlkonstruktion gestaltet. Der außenliegende Sonnenschutz wurde in der Ebene der Fluchtbalkone angeordnet.
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