In den Jahren 1991 bis 2008 entstand das Ensemble aus Galerie, Empfangsgebäude und Besucherzentrum, die zusammen die repräsentative Eingangssituation zum Werksgelände des Unternehmens Viessmann in Allendorf formieren.
Die Galerie mit Museum wurde als gläsernes, aufgeständertes Bauwerk geplant, und verbindet das Infozentrum mit dem Empfangsgebäude. Besucher erhalten zunächst Informationen zu aktuellen Produkten der Heiztechnik, durchlaufen das Museum, das die Geschichte des Unternehmens und das Wirken von Hans Viessmann zeigt, und können über die sogenannte „Via Temporis“ Einblicke in das große Produktionsgebäude nehmen.
Der futuristisch anmutende Bau wurde mit ellipsenförmigem Querschnitt konstruiert. Das Tragwerk besteht aus zwei Fachwerkträgern, die an den Knotenpunkten des Ober- und Untergurts miteinander verbunden sind.
Das Empfangsgebäude ist mit einem transparenten Verbindungsbau „als gläserne Fuge“ an die Galeria angeschlossen. Auf 3 Etagen entstanden Schulungs- und Besprechungsräume sowie Flächen für die Unternehmensführung und den Verkauf. Die Fassade ist als Glasfassade mit vorgehängten Flucht- und Reinigungsbalkonen in verzinkter Stahlkonstruktion gestaltet. Der außenliegende Sonnenschutz wurde in der Ebene der Fluchtbalkone angeordnet.
Das zuletzt 2008 fertiggestellte Infozentrum mit Heizzentrale wurde der steigenden Zahl von Kundenschulungen und Werksführungen gerecht und beinhaltet neben einer Verkaufsniederlassung, Seminarräume und einen großzügigen Empfangs- und Restaurantbereich mit vorgelagertem Terrassendeck.