Der Entwurf setzt die vorhandene städtebauliche Struktur fort, bei der ein Zwiegespräch von wertvoller Bebauung mit Teilflächen einer ehemals zusammenhöngenden Parkanlage den Charakter des Ortes prägt.
Nach dem Abriss des Bestandsgebäudes spannen zwei langgestreckte Baukörper eine neue Parkfläche östlich der Südpanke auf. Das neue Ensemble von Forschungsgebäude der Optobiologie und des Max-Planck Instituts gliedert sich über ein Wegenetz in eine Reihe vergleichbarer, kleinteiliger Parks innerhalb des universitären Geländes ein.
Die Fläche wird durch Bereiche des Forschungsgebäudes unterbaut, dessen Untergeschoss an zwei Stellen durch großzügig abgetreppte begrünte Lichthöfe geöffnet ist. Östlich begrenzt der oberirdische Baukörper des Gebäudes den Park zur geländeinternen Straße. Jenseits der Südpanke im Bereich der Forschungsstelle der Pathogene wird über abgetreppte Ufer eine Erlebbarkeit der tieferliegenden Wasseroberfläche ermöglicht.