Der Entwurf löst städtebauliche Rahmenbedingungen und Hochwasserschutz durch eine umlaufende Sockelzone, die das gesamte Gebäude umgibt. Als begehbare Schicht vor dem Schulzentrum strukturiert der Sockel die Hoffläche und ermöglicht über Rampen eine barrierearme Erschließung unterschiedlicher Umgebungsniveaus. Eine breite Treppenanlage führt zum weit geöffneten Haupteingang, der sich bewusst an der Schule orientiert.
Die räumliche Organisation des Sockels setzt sich in der Schichtung der darauf aufliegenden Halle fort und findet ihren Abschluss im kupfernen Baukörper. Die Farbigkeit des im oberen Bereich kupfernen Baukörpers greift das Ziegelrot der dörflichen Umgebung und des Schulzentrums auf und interpretiert einen handwerklichen Baustoff auf moderne Weise. Der verglaste Haupteingang und die Raumspange an der südlichen Straßenseite rahmen die dazwischen befindlichen Funktionsräume und Umkleiden und belichten den Sportlergang. Die Tribüne für 300 Plätze ist sowohl dauerhaft als auch flexibel nutzbar und zweigeteilt
Hinter der gelochten Kupferfassade aus gekanteten Blechen befinden sich auf der Westseite des Obergeschosses große Fenster, durch die nur gestreutes Licht in die Halle fällt.
Der hohe Anteil der Holzelemente im Gebäude beeinflusst die CO2-Bilanz positiv.